Ein paar der besten Sätze:

T.S Eliot sagt:
Werden wir nicht nachlassen in unserm Kundschaften
Und das Ende unseres Kundschaftens
Wird es sein, am Ausgangspunkt anzukommen
Und den Ort zum erstenmal zu erkennen.

Eine ganz einfache Sache kann ihre (Kinder) Aufmerksamkeit eine lange Zeit fesseln. Aber dann sieht man Erwachsene überall ihre Kinder aus Staunen und Konzentration herausreißen. “Komm! Wir haben keine Zeit mehr” – und ein langer Arm zieht das Kind weiter. Kein Wunder, dass so viele großartige Kinder zu langweiligen Erwachsenen werden. Kein Wunder, dass ihre Ganzheit zerbricht und ihr Gespür für das Geheimnisvolle verloren geht. “Steh nicht so herum. Tu was!” Gesündere Kulturen hatten eine andere Vorstellung von Erziehung. So würde man in manchen Indianerstämmen sagen: “Ein wohlerzogenes Kind muss dasitzen und schauen können, wenn nichts zu sehen ist; es muss dasitzen und lauschen können, wenn nichts zu hören ist.”

Das chinesische Schriftzeichen für Muße besteht aus zwei Elementen, die für sich genommen offenen Raum und Sonnenschein bedeuten: Muße schafft Raum, um die Sonne hineinscheinen zu lassen.

Dein Herzmuskel aber arbeitet, solange du lebst. Er wird nicht müde, denn eingebaut in jeden Herzschlag ist eine Ruhepause.

Glaube ist Vertrauen und Mut. Sein Gegenteil ist Furchtsamkeit, ungesunde Furcht, Angst. Was, glaubst du, ist das in der Bibel am häufigsten wiederholte Gebot? Denk scharf nach. Es ist dies: “Fürchte dich nicht! – Hab keine Angst!” Wenn es der Mut zum Glauben ist, der uns vollkommen macht, dann ist das, wovon wir uns am dringendsten befreien müssen, die Angst. Der Glaube macht sich mutig auf den Weg ins Gelobte Land, Furcht aber klammert sich an alles, was sie fassen kann und hält uns zurück. Glauben ist der Mut loszulassen. Furcht hält fest.

Die Furcht vor den Gefahren, die uns auf dem Weg begegnen könnten, ist groß und berechtigt; das trifft in noch größerem Maße auf die Furcht vor dem Wagnis der Bindung zu. Es bedarf großen Mutes, diese doppelte Furcht durch den Glauben zu überwinden. Wir schaffen es, indem wir den Wagemut des Nomaden mit dem des Siedlers verbinden, und das gibt uns den Mut des Pilgers.

Den Gott der Hoffnung müssen wir uns als “still (…) und dennoch vorangehen(d)” vorstellen.

Hoffnung besitzt sogar die Macht, die Vergangenheit zu verändern, indem wir in ihr immer neuen Sinn entdecken.

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